Gesundheit

Gesundheit ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu gehört, dass wir uns an unserem Ausbildungs- oder Arbeitsort wohlfühlen, über gesunde Ernährung und ein sinnvolles Freizeitverhalten Bescheid wissen und Anlaufstellen kennen, an die wir uns bei Problemen wenden können.

«Lehrperson Prävention und Gesundheitsförderung (LPG)»

Um ein solch ganzheitliches Gesundheitsverständnis praktisch umzusetzen, befasst sich an der Kantonsschule Zürich Nord ein Team von hierfür ausgebildeten Lehrpersonen «Lehrperson Prävention und Gesundheitsförderung (LPG)» laufend mit der Gesundheitsförderung in den Bereichen «Präventions- und Gesundheitstage» für Schülerinnen und Schüler und «Weiterbildung der Lehrpersonen».

Unsere drei «Lehrperson Prävention und Gesundheitsförderung (LPG)» Thomas Grüebler, Monika Pfeiffer und Claudia Woodtli bilden zusammen mit Prorektorin Heike O. Bombitzki als Vertreterin der Schulleitung das Kernteam der Gesundheitsförderung unserer Schule.

Angebot für Schülerinnen und Schüler

Zum Angebot für Schülerinnen und Schüler gehören folgende Gefässe

Nachteilsausgleichsmassnahmen (NAM)

Allgemeines

Mit den Richtlinien über die Gewährung von Nachteilsausgleichsmassnahmen an kantonalen Mittelschulen sind die Grundsätze für die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einer Funktions- oder Teilleistungsstörung bzw. einer Beeinträchtigung festgelegt worden. Diese Richtlinien sind aus der Schulleitungskonferenz über die Gewährung von Nachteilsausgleichsmassnahmen (NAM) an kantonalen Mittelschulen hervorgegangen. Die Gewährung von Nachteilausgleichsmassnahmen ist kantonal geregelt. Sie müssen ein Gesuch mit einem Gutachten einer anerkannten Fachstelle bei den Beauftragten für Nachteilsausgleich der Kantonsschule Zürich Nord einreichen. Hierzu stehen Ihnen ein Merkblatt Nachteilsausgleichmassnahmen sowie nachfolgende Gesuchsvorlagen zur Verfügung.

Weitere Informationen bezüglich Nachteilsausgleichsmassnahmen sowie Fachstellen finden Sie in unserem Merkblatt Nachteilsausgleichmassnahmen und in der FAQ Nachteilsausgleich der Stiftung Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik.

Unser Team

Beauftragten für Nachteilsausgleich an unserer Schule: Isabelle Buchli und Rahel Reich. Sie erreichen das Team per Mail unter: nam[at]kzn.ch.

Gesuche

Gesuche sollen schriftlich eingereicht und an folgende Adresse gesendet werden: 

Kantonsschule Zürich Nord
Beauftragte Nachteilsausgleich
Postfach, 8090 Zürich

Präventionstag/Medientag

Der kompetente Umgang mit digitalen Medien ist für unsere Schule ein Muss geworden. Daher gibt es an unserer Schule einen Gesundheitstag für alle 1. Klassen des Langgymnasiums, der diesem Thema gewidmet ist.

Inhalte des Gesundheitstags sind:

  • Inputreferat
  • Workshops geführt von Medienexperten, die zu einer gewinnbringenden und sicheren Mediennutzung durch die Schülerinnen und Schüler beitragen sollen. Die Workshops finden in gendergetrennten Gruppen statt.
  • Wichtige Themen dieses Tages sind: Sicherheit im Netz, Datenschutz, Medienhandeln in der Gruppe, Anzeichen einer Abhängigkeit, bewusster Umgang mit und rechtliche Fragen rund um digitale Medien
  • Schlussrunde im Klassenverband

Suchtpräventionstag

Der Suchtpräventionstag in der 2. Klasse des Langgymnasiums ist ein Teil eines umfassenden Konzepts der Gesundheitsförderung unserer Schule. Unsere Lehrpersonen führen in Form eines Klasseneinsatzes den Suchtpräventionstag durch. Unterstützt wird unser Team von einer Vertreterin der Suchtpräventionsstelle Dielsdorf als externe Fachberaterin.

Das Leitungsteam eines Suchtpräventionstages besteht wenn möglich aus einem Mann und einer Frau im Teamteaching, die die Klasse nicht aus dem normalen Unterricht kennen.

Ziele des Suchpräventionstages

Das Konzept geht von einem sehr weit gefassten Suchtbegriff aus. Die Leitungsteams sprechen am Klassentag Themen und Situationen aus dem täglichen Erleben der Schülerinnen und Schüler an. Die Themen des Suchtpräventionstages sind Suchtentstehung und die Stärkung der Lebenskompetenzen. Gleichzeitig wird das Ziel verfolgt, die Kommunikationsfähigkeit, die Sensibilität sowie die persönliche Rücksichtnahme und Anteilnahme in den Klassen zu verbessern. Damit soll insbesondere ein Beitrag zur Prävention im Bereich legaler Genuss- und Suchtmittel geleistet werden.

Spezialtag sexuelle Gesundheit

Die Fachschaft Biologie organisiert den Spezialtag sexuelle Gesundheit im Frühlingssemester der 3. Klassen des Gymnasiums sowie im Herbstsemester der 5. Klassen der Fachmittelschulen. Die Themen des Spezialtages sind ins Curriculum der Fortpflanzungsbiologie eingebettet. Der Tag wird von der Biologielehrperson zusammen mit einer anderen Lehrperson der Klasse (in der Regel ein Mann und eine Frau) organisiert und durchgeführt.

Im Fach Biologie werden die ersten fachlichen Grundlagen vermittelt. Am Spezialtag werden weitere Inhalte in der gesamten Klasse besprochen. Wo es um Verhütung und Sexualität geht, wird jedoch in geschlechtergetrennten Halbklassen gearbeitet. Je nach Planung der Lehrpersonen werden externe Sexualpädagoginnen/Sexualpädagogen beigezogen.

Ziele des Spezialtages sexuelle Gesundheit

Inhaltlich werden die Schülerinnen und Schüler über sexuell übertragbare Krankheiten informiert. Sie erfahren, wie sie sich gegen diese Krankheiten schützen können. Sie lernen verschiedene Verhütungsmethoden mit ihren Vor- und Nachteilen kennen. Das geschlechtsspezifische Verhalten wird thematisiert, mit dem Ziel, das Verständnis für das andere Geschlecht zu fördern. Dabei wird insbesondere auch auf die Problematik der neuen Medien in Bezug auf sexualisierte Inhalte eingegangen.

Flyer Gesundheitsförderung der Kantonsschule Zürich Nord

Eine Auflistung wichtiger interner Anlaufstellen und externer Beratungsangebote findet sich im Flyer zur Gesundheitsförderung der Kantonsschule Zürich Nord.

Weiterführende Informationen

Suchtpräventionsstelle Dielsdorf

Die Website der Suchtpräventionsstelle Dielsdorf (www.sdbd.ch) bietet neben einem vielfältigen Informationsangebot auch spezielle Materialien für Eltern wie Allgemeinen Elternratgeber sowie Ratgeber und Flyer zu spezifischen Themen, zum Beispiel Mediennutzung und Internet.

Angebot für Angestellte

Zum Angebot für Angestellte (Lehrpersonen und Mitarbeitende) gehören folgende Gefässe.

Gesundheitsbeauftragte/r der KZN

  • Gesundheitsbeauftragte/r GeBe: Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler: Prorektorin Heike O. Bombitzki
  • Gesundheitsbeauftragte/r GeBe: Mitarbeitende Verwaltung & Betrieb: Adjunktin, Nadja Hofstetter

 

Umgang mit Schülerinnen und Schüler in Krisen

Zur Aufgabe von Lehrpersonen gehört es, die einzelnen Schülerinnen und Schüler im Blick zu haben und aufmerksam darauf zu reagieren, wenn sie sich auffällig verhalten und Zeichen einer Entwicklungsproblematik zeigen.

Um die Lehrpersonen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, wurden an der Kantonsschule Zürich Nord folgende Angebote eingerichtet:

  • Fortbildung «Krisen bei Mittelschülerinnen und -schülern: Erkennen, einschätzen, handeln» (1 Mal jährlich je 1,5 Tage)
  • Fachgespräche in Gruppen (2 Mal jährlich je 2,5 Stunden)

Beide Kurse werden von einer Psychologin und einem Psychologen geleitet. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Beratung und Therapie von Jugendlichen und deren Bezugspersonen.

Zusätzlich zu diesen beiden fortlaufenden Angeboten steht die Jugendberatung Zürich-Nord unserer Schule für individuelle Anfragen von Lehrpersonen seit Jahren kompetent zur Verfügung.

Teambildung in den Klassen

Die Klassenlehrpersonen haben neben fachlichen und administrativen Aufgaben auch den Auftrag, der Klassenatmosphäre Sorge zu tragen, damit die einzelnen Schülerinnen und Schüler sich im Klassenverband wohlfühlen und in ihren Lernprozessen von einem guten Arbeitsklima profitieren.

Um die Klassenlehrpersonen – insbesondere diejenigen von neu zusammengesetzten Klassen – dabei zu unterstützen, eine solche Atmosphäre im Rahmen der Klassenwoche oder anderer Gefässe (z.B. Schulreise, Exkursion, Fachtag, Klassenlehrerstunde) zu fördern, gibt es folgende Angebote:

  • eine jährliche Fortbildung für die Begleitpersonen der Klassenwoche durch eine der Kontaktlehrpersonen oder einen externen Experten
  • einen schriftlichen Leitfaden zum Thema «Teambildende Aktivitäten»
  • eine Materialsammlung im Lehreraufenthaltsraum
  • die Möglichkeit einer individuellen Beratung durch eine der Kontaktlehrpersonen