Gesundheit

Gesundheit ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu gehört, dass wir uns an unserem Ausbildungs- oder Arbeitsort wohlfühlen, über gesunde Ernährung und ein sinnvolles Freizeitverhalten Bescheid wissen und Anlaufstellen kennen, an die wir uns bei Problemen wenden können.

Um ein solch ganzheitliches Gesundheitsverständnis praktisch umzusetzen, befasst sich an der Kantonsschule Zürich Nord ein Team von hierfür ausgebildeten Kontakt- und Klassenlehrpersonen laufend mit der Gesundheitsförderung in den Bereichen «Prävention und Gesundheitstage» und «Beratung und Intervention». Unterstützt wird dieses Team von der Gesundheitskommission GEKO+.

Zum momentanen Angebot unserer Schule im Bereich Gesundheit und Beratung gehören folgende Veranstaltungen und Dienstleistungen für Schülerinnen und Schüler:

Nachteilsausgleichsmassnahmen (NAM)

Mit den Richtlinien über die Gewährung von Nachteilsausgleichsmassnahmen an kantonalen Mittelschulen sind die Grundsätze für die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einer Funktions- oder Teilleistungsstörung bzw. einer Beeinträchtigung festgelegt worden. Diese Richtlinien sind aus der Schulleitungskonferenz über die Gewährung von Nachteilsausgleichsmassnahmen (NAM) an kantonalen Mittelschulen hervorgegangen. Die Gewährung von Nachteilausgleichsmassnahmen ist kantonal geregelt. Sie müssen ein Gesuch mit einem Gutachten einer anerkannten Fachstelle bei den Beauftragten für Nachteilsausgleich der Kantonsschule Zürich Nord einreichen. Hierzu stehen Ihnen ein Merkblatt Nachteilsausgleichmassnahmen sowie nachfolgende Gesuchsvorlagen zur Verfügung.

An der Kantonsschule Zürich Nord sind Laura Groppelli und Benedikt Stillhart die Beauftragten für Nachteilsausgleich. Für weitere Auskünfte können Sie die Beauftragten per Mail nam[at]kzn.ch kontaktieren.

Gesuche sollen schriftlich eingereicht und an folgende Adresse gesendet werden: 

Kantonsschule Zürich Nord 
Laura Groppelli und Benedikt Stillhart
Beauftragte Nachteilsausgleich
Birchstrasse 107 
8050 Zürich

Weitere Informationen bezüglich Nachteilsausgleichsmassnahmen sowie Fachstellen finden Sie in unserem Merkblatt Nachteilsausgleichmassnahmen und in der FAQ Nachteilsausgleich der Stiftung Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik.

Kontaktlehrpersonen und GEKO+

Unsere drei Kontaktlehrpersonen Benedikt Stillhart, Monika Pfeiffer und Claudia Woodtli bilden zusammen mit Prorektor Daniele Fumagalli als Vertreter der Schulleitung das Kernteam der Gesundheitsförderung unserer Schule.

Unterstützt wird das Kontaktlehrpersonen-Team bei der Entwicklung von Angeboten von der Gesundheitskommission GEKO+. Dieses Gremium wird vom Kontaktlehrpersonen-Team geleitet und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener schulinterner Institutionen sowie der Lehrer- und der Schülerschaft. Eine Vertreterin der Suchtprävention Zürcher Unterland begleitet die GEKO+ als externe Fachberaterin.

Gesundheitstag zum Umgang mit digitalen Medien in der 1. Klasse des Langgymnasiums

Der kompetente Umgang mit digitalen Medien ist für unsere Schule ein Muss geworden. Daher gibt es an unserer Schule einen Gesundheitstag für alle 1. Klassen des Untergymnasiums, der diesem Thema gewidmet ist.

Inhalte des Gesundheitstags sind:

  • Inputreferat
  • Workshops geführt von Medienexperten, die zu einer gewinnbringenden und sicheren Mediennutzung durch die Schülerinnen und Schüler beitragen sollen. Die Workshops finden in gendergetrennten Gruppen statt.
  • Wichtige Themen dieses Tages sind: Sicherheit im Netz, Datenschutz, Medienhandeln in der Gruppe, Anzeichen einer Abhängigkeit, bewusster Umgang mit und rechtliche Fragen rund um digitale Medien
  • Schlussrunde im Klassenverband

Suchtpräventionstag

Der Suchtpräventionstag in der 2. Klasse des Langgymnasiums ist ein Teil eines umfassenden Konzepts der Gesundheitsförderung unserer Schule. Unsere Lehrpersonen führen in Form eines Klasseneinsatzes den Suchtpräventionstag durch. Sie sind für diese Aufgabe speziell ausgebildet und bilden sich regelmässig weiter.

Das Leitungsteam eines Suchtpräventionstages besteht aus einem Mann und einer Frau im Teamteaching, die die Klasse nicht aus dem normalen Unterricht kennen.

Ziele des Suchpräventionstages

Das Konzept geht von einem sehr weit gefassten Suchtbegriff aus. Die Leitungsteams sprechen am Klassentag Themen und Situationen aus dem täglichen Erleben der Schülerinnen und Schüler an. Die allgemeinen Themen des Suchtpräventionstages sind Suchtentstehung, Suchtursachen, Umgang mit Suchtproblemen sowie Hilfsangebote und Ressourcen. Gleichzeitig wird das Ziel verfolgt, die Kommunikationsfähigkeit, die Sensibilität sowie die persönliche Rücksichtnahme und Anteilnahme in den Klassen zu verbessern. Damit soll insbesondere ein Beitrag zur Prävention im Bereich legaler Genuss- und Suchtmittel geleistet werden.

Spezialtag sexuelle Gesundheit

Die Fachschaft Biologie organisiert den Spezialtag sexuelle Gesundheit im Frühlingssemester der 3. Klassen des Gymnasiums sowie im Herbstsemester der 5. Klassen der Fachmittelschulen. Die Themen des Spezialtages sind ins Curriculum der Fortpflanzungsbiologie eingebettet. Der Tag wird von der Biologielehrperson zusammen mit einer anderen Lehrperson der Klasse (in der Regel ein Mann und eine Frau) organisiert und durchgeführt.

Im Fach Biologie werden die ersten fachlichen Grundlagen vermittelt. Am Spezialtag werden weitere Inhalte in der gesamten Klasse besprochen. Wo es um Verhütung und Sexualität geht, wird jedoch in geschlechtergetrennten Halbklassen gearbeitet. Je nach Planung der Lehrpersonen werden externe Sexualpädagoginnen/Sexualpädagogen beigezogen.

Ziele des Spezialtages sexuelle Gesundheit

Inhaltlich werden die Schülerinnen und Schüler über sexuell übertragbare Krankheiten informiert. Sie erfahren, wie sie sich gegen diese Krankheiten schützen können. Sie lernen verschiedene Verhütungsmethoden mit ihren Vor- und Nachteilen kennen. Das geschlechtsspezifische Verhalten wird thematisiert, mit dem Ziel, das Verständnis für das andere Geschlecht zu fördern. Dabei wird insbesondere auch auf die Problematik der neuen Medien in Bezug auf sexualisierte Inhalte eingegangen.

Interne Anlaufstellen und externes Beratungsangebot zur Gesundheitsförderung

Eine Auflistung wichtiger interner Anlaufstellen und externer Beratungsangebote findet sich im Flyer zur Gesundheitsförderung der Kantonsschule Zürich Nord.

Umgang mit Schülerinnen und Schülern in Krisen

Zur Aufgabe von Lehrpersonen gehört es, die einzelnen Schülerinnen und Schüler im Blick zu haben und aufmerksam darauf zu reagieren, wenn sie sich auffällig verhalten und Zeichen einer Entwicklungsproblematik zeigen.

Um die Lehrpersonen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, wurden an der Kantonsschule Zürich Nord folgende Angebote eingerichtet:

  • Fortbildung «Krisen bei Mittelschülerinnen und -schülern: Erkennen, einschätzen, handeln» (1 Mal jährlich je 1,5 Tage)
  • Supervision in Gruppen (3 Mal jährlich je 2,5 Stunden)

Beide Kurse werden von einer Psychologin und einem Psychologen der Jugendberatung Zürich-Nord geleitet. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Beratung und Therapie von Jugendlichen und deren Bezugspersonen.

Zusätzlich zu diesen beiden fortlaufenden Angeboten steht die Jugendberatung Zürich-Nord unserer Schule für individuelle Anfragen von Lehrpersonen seit Jahren kompetent zur Verfügung.

Teambildung in den Klassen

Die Klassenlehrpersonen haben neben fachlichen und administrativen Aufgaben auch den Auftrag, der Klassenatmosphäre Sorge zu tragen, damit die einzelnen Schülerinnen und Schüler sich im Klassenverband wohlfühlen und in ihren Lernprozessen von einem guten Arbeitsklima profitieren.

Um die Klassenlehrpersonen – insbesondere diejenigen von neu zusammengesetzten Klassen – dabei zu unterstützen, eine solche Atmosphäre im Rahmen der Klassenwoche oder anderer Gefässe (z.B. Schulreise, Exkursion, Fachtag, Klassenlehrerstunde) zu fördern, gibt es folgende Angebote:

  • eine jährliche Fortbildung für die Begleitpersonen der Klassenwoche durch eine der Kontaktlehrpersonen oder einen externen Experten
  • eine Kurzfortbildung für Klassenlehrpersonen der 1. Klassen
  • einen schriftlichen Leitfaden zum Thema «Teambildende Aktivitäten»
  • eine Materialsammlung im Lehreraufenthaltsraum
  • die Möglichkeit einer individuellen Beratung durch eine der Kontaktlehrpersonen

Weiterführende Informationen

Suchtprävention Zürcher Unterland

Die Website der Suchtprävention Zürcher Unterland bietet neben einem vielfältigen Informationsangebot auch spezielle Materialien für Eltern wie Allgemeinen Elternratgeber sowie Ratgeber und Flyer zu spezifischen Themen, zum Beispiel Mediennutzung und Internet. Ausserdem werden auf dieser Seite die aktuellen Termine für Elternabende publiziert.

Weitere Links

Zum Angebot für Lehrpersonen und Mitarbeitende gehören folgende Gefässe:

    Umgang mit Schülerinnen und Schülern in Krisen

    Zur Aufgabe von Lehrpersonen gehört es, die einzelnen Schülerinnen und Schüler im Blick zu haben und aufmerksam darauf zu reagieren, wenn sie sich auffällig verhalten und Zeichen einer Entwicklungsproblematik zeigen.

    Um die Lehrpersonen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, wurden an der Kantonsschule Zürich Nord folgende Angebote eingerichtet:

    • Fortbildung «Krisen bei Mittelschülerinnen und -schülern: Erkennen, einschätzen, handeln» (1 Mal jährlich je 1,5 Tage)
    • Supervision in Gruppen (3 Mal jährlich je 2,5 Stunden)

    Beide Kurse werden von einer Psychologin und einem Psychologen der Jugendberatung Zürich-Nord geleitet. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Beratung und Therapie von Jugendlichen und deren Bezugspersonen.

    Zusätzlich zu diesen beiden fortlaufenden Angeboten steht die Jugendberatung Zürich-Nord unserer Schule für individuelle Anfragen von Lehrpersonen seit Jahren kompetent zur Verfügung.

    Konzept für medizinische Nothilfe

    Die erste Hilfe an der Kantonsschule Zürich Nord funktioniert mit einer zentralen Notfallnummer, bei der eine Ärztin oder ein Arzt die qualifizierten Ersthelferinnen und Ersthelfer vor Ort unterstützt. Diese kommen aus den Bereichen der Lehrerschaft und der Zentralen Dienste. Sie werden mit Coaching, Weiterbildung und Nachbereitung von Fällen professionell begleitet.

    Auch Schülerinnen und Schüler werden jährlich zu Schulsamariterinnen und -samaritern ausgebildet, sodass bei kleineren Zwischenfällen in der Klasse eine Klassenkollegin oder ein Klassenkollege helfen und reagieren kann.

    Auf schulischen Reisen im In- und Ausland steht den Lehrpersonen bei medizinischen Fragen ebenfalls eine medizinische Notfallnummer rund um die Uhr zur Verfügung.

    Das Konzept umfasst folgende Grundsätze:

    • Bei Unfällen nimmt die Schule Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin und bietet in Notfällen den Rettungsdienst auf. Die erziehungsberechtigten Personen werden anschliessend umgehend informiert.
    • Bei Bagatellunfällen werden die Erziehungsberechtigten informiert.
    • Die Lehrpersonen (insbesondere Sportlehrpersonen) sind dankbar, wenn sie über Krankheiten und besondere gesundheitliche Gegebenheiten von Schülerinnen und Schülern informiert werden.
    • Es werden keine Medikamente abgegeben.