Besondere Unterrichtsformen

im 1. und 2. Schuljahr

Aufgabenstunde im 1. Semester der 1. Klasse

In der Aufgabenstunde arbeiten die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht an den Hausaufgaben. Sie trainieren die für das Bestehen der Probezeit wichtige Fähigkeit, sich mit Ausdauer auf ein Thema zu konzentrieren.

Antikenkunde im 1. Semester der 2. Klasse

Eine Doppelstunde pro Woche wird von der Latein- und der Deutschlehrperson gemeinsam unterrichtet. In der Antikenkunde werden Themen behandelt, die für beide Fächer und für die Allgemeinbildung wichtig sind. Dazu gehören unter anderem die Mythologie und ein erster Einblick in die Philosophie.

Weihnachtskonzert in der 2. Klasse

Alle Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse sind am Weihnachtskonzert beteiligt, sei es im Rahmen des Chors als Chorsängerinnen und Chorsänger oder im Rahmen des Instrumentalunterrichts als Instrumentalistinnen und Instrumentalisten. Eine Musiklektion im Herbstsemester der 2. Klasse dient der Vorbereitung dieses Anlasses.

Fachtage

Vor den Herbstferien findet für das ganze Gymnasium eine Spezialwoche statt. Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse haben in dieser Zeit Fachtage: Ein ganzer Tag steht jeweils einem Fach zur Verfügung, wobei sich dich Schülerinnen und Schüler vertieft mit einem Thema auseinandersetzen.

Besondere Unterrichtsformen

im 3. bis 6. Schuljahr

Immersionsunterricht Deutsch/Französisch in zwei Fächern

Wir von der Kantonsschule Zürich Nord bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen zweisprachigen Maturitätslehrgang Deutsch/Französisch zu absolvieren. Das Angebot richtet sich an sprachinteressierte und motivierte Jugendliche aller Maturitätsprofile, die zusätzlich zu ihrer Ausbildung vertiefte Kenntnisse in der Landessprache Französisch erwerben möchten. Wer die Immersion Deutsch/Französisch wählt, bleibt in der Stammklasse. Dieser Lehrgang richtet sich nicht an Schülerinnen und Schüler französischer Muttersprache und setzt keine besonderen Französischkenntnisse voraus. Der zweisprachige Unterricht betrifft ausschliesslich die letzten drei Jahre vor der Maturität und ist kombiniert mit einem Semesteraufenthalt an einem Gymnasium in einem französischsprechenden Gebiet. Unsere Schule empfiehlt den Aufenthalt in der Westschweiz und organisiert den gegenseitigen Austausch.

Zu Beginn des zweisprachigen Maturitätslehrgangs, also ab der 4. Klasse, besuchen die angemeldeten Schülerinnen und Schüler Einführungs- und Vorbereitungskurse zum Aufenthalt in der französischen Schweiz. Ab der 5. Klasse werden die Fächer Geografie und Geschichte auf Französisch unterrichtet. Hinzu kommt eine profilspezifische Woche im Fach Geschichte in der 6. Klasse mit Unterricht und Exkursionen in französischsprechende Gebiete. Zum Bildungsgang gehört schliesslich eine auf Französisch verfasste und präsentierte Maturitätsarbeit sowie die Möglichkeit des Erlangens des Diplôme approfondi de langue française (DALF).

Immersionsunterricht Deutsch/Englisch in fünf Fächern

Unsere Schule bietet im Neu- und Altsprachlichen Profil den Erwerb der zweisprachigen Maturität Deutsch/Englisch an. Dieser Lehrgang richtet sich nicht in erster Linie an Schülerinnen und Schüler englischer Muttersprache und setzt deshalb keine speziellen Englischkenntnisse voraus. Im immersiven Ausbildungsgang wird der Unterricht in Geschichte, Mathematik, Biologie, Chemie und Physik nach der Probezeit auf Englisch erteilt. Zulassungsvoraussetzung für das immersive Programm ist die bestandene Aufnahmeprüfung in die Mittelschule, die für alle Profile identisch ist und in der Englisch nicht geprüft wird. Von Vorteil ist ein guter Notendurchschnitt in den Sprachfächern sowie Mathematik im Februarzeugnis der Sekundarschule oder des Untergymnasiums. Englisch als Muttersprache ist nicht erforderlich. Wichtig ist vielmehr eine hohe Motivation für das Erlernen und Verstehen von Sprachen und dafür, sich in verschiedenen Fächern auf Englisch ausdrücken zu wollen. Die zweisprachig unterrichteten Fächer werden an der Maturitätsprüfung auf Englisch geprüft. Der Lehrgang beginnt nach der Probezeit, also im Frühlingssemester des dritten Jahres.

Aufenthalt im englischsprachigen Ausland

Der Aufenthalt der Immersionsklassen in Irland findet in der 5. Klasse statt. Er dauert drei Wochen, und zwar normalerweise vom Samstag der drittletzten Woche vor den Herbstferien bis Ende der ersten Ferienwoche. In allen drei Wochen besuchen die Schülerinnen und Schüler eine Sprachschule und werden einzeln bei Gastfamilien untergebracht. Neben dem Sprachunterricht stehen kulturelle Aktivitäten auf dem Programm. Zwei Lehrkräfte unserer Schule sind ebenfalls vor Ort und fungieren als Ansprechpersonen.

Die Kosten betragen CHF 1‘800.–. Die Schule übernimmt einen Betrag von CHF 600.–, die Eltern beteiligen sich mit CHF 1‘200.–. Es besteht die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung beim Hilfsfonds der Schule zu beantragen.

Antworten auf häufige Fragen finden Sie in unserer FAQ-Übersicht.

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Weitere pädagogische Konzepte: MINT-Förderung

Unsere Schule verfügt über ein Konzept zur Förderung von Naturwissenschaft und Technik. Im Rahmen dieses Konzepts haben wir in den letzten Jahren eine Schulkultur geschaffen, die das Interesse, das Verständnis und die Akzeptanz von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen fördert.

Unsere Schule hat in den Schulprogrammen des Gymnasiums und der Fachmittelschule sowie in der Spezialwoche interdisziplinäre MINT-Angebote geschaffen und bietet zudem auch entsprechende Freifachkurse an (z.B. Java-Programmierung und Robotik).

Des Weiteren fördern wir das Lernen an ausserschulischen Lernorten, beispielsweise im Rahmen von Exkursionen und Projektwochen. Auch nutzen wir unterschiedliche Angebote der ETH Zürich und der Universität Zürich.

Weitere pädagogische Konzepte: Selbst organisiertes Lernen (SOL)

Selbst organisiertes Lernen bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler im Vergleich zum herkömmlichen Unterricht ihr Lernen selbstständiger und selbstbestimmter planen, steuern und ihren Lernerfolg selber reflektieren. Das Ziel der SOL-Aktivitäten ist die Förderung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen, die für den Erfolg im Studium unabdingbar sind.

Im Rahmen eines kantonalen Projekts haben alle Zürcher Mittelschulen zwischen 2011 und 2012 SOL eingeführt.

Das selbst organisierte Lernen an der Kantonsschule Zürich Nord folgt dem Prinzip der SOL-Spirale. Dies bedeutet, dass in jedem Schuljahr SOL-Aktivitäten durchgeführt werden, deren Anspruchsniveau kontinuierlich gesteigert wird.

SOL findet einerseits im Fachunterricht, andererseits in der Spezialwoche der Schule statt. Ein zentrales Element und quasi der Höhepunkt des selbst organisierten Lernens im Rahmen der gymnasialen Bildung ist die Maturitätsarbeit. Vorgelagerte SOL-Aktivitäten bereiten auf die Maturitätsarbeit vor.