Projekt-Website intern «Sanierung Campus Oerlikon»

Vorwort

Auf dieser internen Kommunikations-Website erhalten Lehrpersonen und Mitarbeitende sowie Schulkommissionsmitglieder ab Frühling 2022 rechtzeitig relevante Informationen bereitgestellt, ergänzend zur öffentlichen Projekt-Website. Wir veröffentlichen auf dieser zentralen Informationsplatform dynamische und ansprechende Inhalte, sodass ihr euch stets über den aktuellen Stand des Projektes informiert halten könnt. Bei wichtigen Ereignissen und Meilensteinen informieren wir euch selbstverständlich weiterhin direkt und via Newsletter.
 

Projekt

Ausgangslage
Mehrere Kantonsschulen in Zürich müssen umfassend instand gesetzt werden: Kantonsschule Zürich Nord (Oerlikon, Baujahr 1975), Kantonsschule Rämibühl (Hottingen, Baujahr 1970), Kantonsschule Freudenberg (Enge, Baujahr 1959) und Kantonsschule Enge (Enge, Baujahr 1959). Die jeweilige Kantonsschule zieht während ihrer Sanierung temporär auf den Campus Irchel, die Universität Zürich Irchel (UZI) erhält im Gegenzug die Möglichkeit, dringend benötigte Neubauten zu errichten. Mit der Instandsetzungsstrategie und Rochadenplanung an der UZI, bieten sich die freiwerdenden Flächen als Zwischennutzung für das Schulraumprovisorium an.

Die Schulanlage der Kantonsschule Zürich Nord auf dem Campus in Zürich Oerlikon ist die derzeit grösste im Kanton. Sie wird von rund 2200 Schülerinnen und Schülern besucht und umfasst unter anderem je drei Schul- und Sporttrakte, eine Mensa, eine Aula und das heutige Schulverwaltungsgebäude. Nach über 45-jähriger Nutzungsdauer sind die Gebäude instandsetzungsbedürftig. Der Regierungsrat hat für die Projektierung der notwendigen Gesamtinstandsetzung sowie die Ausgaben für die Provisorien auf dem Campus Irchel Ausgaben bewilligt. Die Gebäudehülle und der Innenausbau haben das Ende ihrer Lebensdauer grösstenteils erreicht. Um die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen der Schule langfristig abdecken zu können, drängt sich mit der anstehenden grosszyklischen Instandsetzung eine neue Aufteilung der Nutzflächen auf. Damit die heutigen Anforderungen ohne Erweiterung des bestehenden Gebäudevolumens erfüllt werden können, wird das zur Schulanlage gehörende Gebäude an der Birchstrasse 95 in die Nutzungsplanung einbezogen.

Projektbeschrieb
Die Schul- und Sporttrakte sowie die Mensa werden im Innern bis auf den Rohbau zurückgebaut und instandgesetzt. Sämtliche Elektroinstallationen sowie alle Anlagen im Bereich Heizung, Lüftung, Kälte und Sanitär werden vollständig ersetzt. Alle diese Bauteile haben die ordentliche Betriebsdauer weit überschritten und konnten in den letzten Jahren nur noch mit grossem Aufwand funktionstüchtig gehalten werden. Die bestehende Fernwärmeübergabestation wird vollständig erneuert. Aus finanziellen Überlegungen und aus Gründen des Denkmalschutzes werden die Fassaden beibehalten und instandgesetzt. Dennoch wird die Gebäudehülle umfassend gedämmt: Die Dächer erhalten eine zusätzliche Dämmung und werden gesamthaft erneuert, die Fenster werden ersetzt und die Fassaden erhalten innenseitig eine Wärmedämmung. Die 1995 errichtete Aula, das Gewächshaus und die Tiefgarage sind nicht Teil des Vorhabens, da diese erst später erstellt oder bereits instandgesetzt wurden.
 

Aktuell

Nutzergruppengespräche, Mai + Juni 2022