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INTERN

Anschluss Hochschulen

Theaterinteressierten Maturandinnen und Maturanden stehen verschiedene Ausbildungen an Fachhochschulen und Universitäten offen, für die allerdings teilweise zusätzliche Aufnahmebedingungen neben der Matura gelten.


  1. Um den künstlerischen Berufsweg zum Schauspieler, zur Regisseurin oder zum Theaterpädagogen einzuschlagen, bieten verschiedene staatliche und private Institutionen Ausbildungsgänge an. Zumeist ist eine – oft auch mehrstufige – Aufnahmeprüfung erforderlich. Dafür ist eine gezielte Vorbereitung sehr zu empfehlen. Der Beleg, dass am Gymnasium Theaterkurse besucht wurden, ist nicht erforderlich, kann aber hilfreich sein. Die TheaterpädagogInnen der KZN geben gerne weitere Auskünfte. In der Schweiz gibt es an vier Fachhochschulen diverse Studiengänge (Bachelor- und Master-Abschlüsse) mit unterschiedlichen Ausrichtungen im Bereich Theater. Je nach Landesteil variiert die Unterrichtssprache:

International gibt es unzählige Ausbildungen an Hochschulen und Akademien, die oft sehr unterschiedliche Ausrichtungen und Reputationen haben. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich genauer bei der Ausbildungsstätte, aber auch im gewünschten künstlerischen Umfeld zu informieren.


  1. Das Studium der Theaterwissenschaft ist ein kulturwissenschaftliches Studium, in dem der Gegenstand Theater reflektiert und von verschiedenen Seiten theoretisch erschlossen wird. Es kann unter anderem als Basis dienen, um in Theaterinstitutionen Berufe mit künstlerischem und gleichzeitig organisatorischem/leitendem Charakter auszuüben (z. B. Dramaturgin, Produktionsleiterin, Intendantin/Direktor) oder um Journalismus und Theater zu verbinden. In der Schweiz können Maturanden (prüfungsfrei) an der Universität Bern als national einziger Universität mit einem solchen Angebot ein Studium in Theaterwissenschaft (Bachhelor- und Masterabschluss) absolvieren:
    Universität Bern, Institut für Theaterwissenschaft
    Im Ausland kann an vielen Universitäten Theaterwissenschaft in verschiedenen Ausrichtungen studiert werden. Für Schweizer Maturandinnen und Maturanden gibt es unterschiedliche Aufnahmebedingungen.

  2. Die Trennnung zwischen künstlerisch-praktischen Ausbildungen an Fachhochschulen und wissenschaftlich-reflexiven Ausbildungen an Universitäten hat sich im angloamerikanischen Raum nie etabliert. Dort ist es üblich, dass an Universitäten auch künstlerische, praxisorientierte Ausbildungsgänge angeboten werden. Inzwischen gibt es auch im deutschsprachigen Raum zwei Universitäten, die solche künstlerischen, praxisorientierten Studiengänge im Bereich des Theaters anbieten:
    Universität Giessen, Institut für angewandte Theaterwissenschaften
    Universität Hildesheim, Insitut für Medien, Theater und Populäre Kulturen